In Hinblick auf die Wirksamkeit von Fördermaßnahmen wird Mentoring noch vor Enrichment, Akzeleration oder Seperation/Grouping eingeordnet. Ein persönlicher Ansprechpartner steht beim Mentoring den Lernenden und ihren Erziehungsberechtigten zur Verfügung. Der Mentor sollte sowohl in Hinblick auf seine Unterrichtsfächer als auch in Bezug auf das Themengebiet „besondere Begabung / Hochbegabung“ fachlich besonders kompetent sein und eine gute Beziehung zu den Ratsuchenden aufbauen können. Er begleitet das Kind während einer bestimmten Entwicklungsphase oder während dessen gesamter Schulzeit.

Es gibt auch E-Mentoring-Programme. Z.B. können sich begabte Mädchen, die an naturwissenschaftlichen Fächern besonders interessiert sind, von einer „Cyber Mentorin“ coachen lassen. (siehe unter https://www.cybermentor.de/ )

 

Weitere Informationen zum Thema:

  • Aus dem ISB-Leitfaden "Besondere Begabungen an weiterführenden Schulen finden und fördern" pdf
  • Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler: Enrichment - Akzeleration - Mentoring? (Petra Meißner, Staatl. Schulpsychologin) pdf
  • Mentoring besonders Begabter (Ulrike Becker und Petra Meißner, Staatl. Schulpsychologinnen) pdf